Speaker

Folgende Speaker konnten für die GENERATIONENnachhaltigkeits-Konferenz 2018 gewonnen werden:

Prof. em. Frithjof Bergmann

Frithjof Bergmann, geboren 1930 in Sachsen, wuchs in Österreich auf. Mit 19 Jahren gewann er bei einem Wettbewerb von der österreichischen US-Botschaft mit einem Aufsatz zu „Schulen, wie wir sie wollen“ ein Studienjahr in Oregon und blieb in den USA. Zunächst jobbte er bevor er Theaterstücke schrieb, fast zwei Jahre lang als Selbstversorger auf dem Land lebte und dann ein Philosophiestudium begann. Heute ist er ein österreichisch-US-amerikanischer Philosoph und Begründer der New Work- Bewegung. Er verfasste Publikationen über ökonomische, politische und kulturelle Themen und berät neben Regierungen, Firmen, Gewerkschaften und Kommunen auch Jugendliche und Obdachlose in Fragen zur Zukunft der Arbeit und Selbstbestimmung.

 

Abg.z.NR Dipl.Ing. (FH) Martha Bißmann

Martha Bißmann wurde 1980 in Graz geboren und hat an der FH Burgenland 2006 ihren Abschluss als Dipl.-Ing. (FH) in Energie- und Umweltmanagement gemacht. Nach ihrem Studium ist sie nach München gegangen und hat von dort aus EU-geförderte Großprojekte und Kampagnen im Bereich Klimaschutz und Erneuerbare Energie (von 2007 – 2017) durchgeführt. 2016 hat sie ein PhD-Studium in Internationalen Wirtschaftsbeziehungen begonnen. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit dem Wiederaufbau in Syrien mithilfe von Bürgerbeteiligungsprozessen und Alternativfinanzierung. Sie ist politische Quereinsteigerin, hat aber schon recht früh begonnen, sich politisch zu engagieren. Von 2003-2005 war sie Vorstandsmitglied der Grünen Akademie Steiermark. Außerdem war sie Anfang 2016 als Wahlkampfmanagerin im Präsidentschaftswahlkampf von Dr. Irmgard Griss tätig. Für die Kandidatur für die Liste Pilz ist sie in ihre Heimat zurück gekehrt. Als unabhängige und freie Nationalratsabgeordnete will sie nun ihren Beitrag dazu leisten, dass Österreich zum Innovationsstandort für nachhaltige Energie und gelebte Demokratie wird und das Vertrauen in die Politik gestärkt wird.

Mag. Lisa Bohunovsky, MSc.

Lisa Bohunovsky ist in Lehre und Forschung an der Universität für Bodenkultur in Wien tätig.

 

 

 

 

 

 

 

 

Vincent Bründlmayer

Seit Generationen erzeugt die Familie Bründlmayer Jahr für Jahr in den luftigen Weinbergen um Langenlois, ca. 70 km westlich von Wien, am Kreuzungspunkt zweier Täler, dem Kamptal und dem Donautal, ihre vielgelobten Weine. Der Einstieg Vincent Bründlmayers in den Weinbau verlief ähnlich wie bei seinem Vater Willi, der nach seinem Studium der Volkswirtschaft in der Filmbranche für großes Kino sorgen wollte, sich dann aber doch für die Weiterführung des Betriebes entschieden hat. In der Schule in Krems an der Donau hat Vincent Bründlmayer schnell eine unstillbare Neugierde und Sehnsucht verspürt, die Welt zu entdecken und zu bereisen. Über zahlreiche Vertriebsreisen hat er früh begonnen, sich mit Menschen und deren Kulturen auszutauschen, Kunst, Musik, Literatur, Mode, alles von Menschen Geschaffene interessiert ihn.
Seit 2011 unterstütze er die Familie im Betrieb in Langenlois. Die Familie Bründlmayer arbeitet nachhaltig und bemühen sich, wo irgend möglich die Natur zu schonen und das Potential der alten (teilw. verjüngten) Rebstöcke aus den Ersten Lagen auch für kommende Generationen zu erhalten.

Sepp Eisenriegler MAS, MBA

Sepp Eisenriegler ist gelernter AHS-Lehrer, Sozialökonom und Social Entrepreneur. Nach der Initiierung von „die umweltberatung“ Wien hat er sich als Obmann und Bereichsleiter Abfall von „die umweltberatung“ Österreich ganz der Sozialökonomie verschrieben. 1998-1999 hat er das Reparatur- und Service-Zentrum R.U.S.Z und das ReparaturNetzWerk Wien gegründet. 2003 kam das Demontage- und Recycling-Zentrum D.R.Z hinzu. Eisenriegler war außerdem Mitbegründer der österreichischen (RepaNet) und europäischen (RREUSE) Dachverbände für Sozialwirtschaft. 2005 initiierte er gemeinsam mit Ö3 und der Caritas Österreich die Ö3-Wundertüte. Seit 2010 hat er die Themenführerschaft zu geplante Obsoleszenz in Österreich inne. 2014 wurde im Auftrag des BMLFUW die Österreichische Norm ONR 192102 upgedatet.

Er ist auch Experte des Joint Research Center der EU-Kommission und Sachverständiger des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses. Aktuell lobbyiert er die Ökodesignrichtlinie und die Ökolabel-Gesetzgebung in Richtung Ressourceneffizienz und ist leitendes Mitglied des CEN-CENELEC Technischen Komitees 10 „Energieverbrauchsrelevante Produkte – Materialeffizienzaspekte für Ökodesign“. Neben zahlreichen Preisen (z.B. Energy Globe Award, Österreichischer Klimaschutzpreis und Umweltpreis der Stadt Wien) wurde ihm 2014 das goldene Verdienstzeichen des Landes Wien verliehen.

        

DI Susanne Formanek

Susanne Formanek ist Absolventin der Universität für Bodenkultur im Fachbereich Holzwirtschaft und hat ihre Laufbahn in der Bau- und Holzwirtschaft in einem der größten Holzhandelsunternehmen als Key Account Managerin begonnen. Zuvor konnte sie im Holzfußbodenbereich ihr Wissen für Konstruktionsaufbauten vertiefen, entwickelte mit dem OFI einen Mehrzweckhallenboden, wurde Sachverständige und gründete ihr eigenes Unternehmen im Bereich Holzhandel und -verarbeitung. Als gelernte Projektmanagerin leitete sie europäische und internationale Programm – Informations- und Kommunikationsbereich (IKT) – der Österreichischen Forschungsgesellschaft (FFG), darunter eines der größten europäischen Projekte für Österreich. Nach ihrem Wechsel nach Niederösterreich übernahm sie im Green Building Cluster (Bau.Energie.Umwelt Cluster NÖ) die Projektentwicklung für etliche Kooperationsprojekte. Mit der Übernahme des Clustermanagements Ende 2014 legte sie den Schwerpunkt auf die ganzheitliche Betrachtung von Gebäuden und dem klimaneutralen, nachhaltigen Bauen, Wohnen und Sanieren. Sie war FTI Verantwortliche in NÖ für den Themenbereich NAWAROs und hatte einen Sitz im NÖ Klima- und Energieprogramm. Als ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Österreichischen Energieagentur hat sie sich auch mit der EU Gebäuderichtliie intensiv auseinandergesetzt und ist heute u.a. Präsidentin vom IBO – Österreichisches Institut für Baubiologie und Bauökologie. Das Thema klimasensibles Bauen spiegelt sich auch in dem mit dem Verband für Bauwerksbegrünung gemeinsam entwickelten und vom Bmvit geförderten neuen Innovationslabor „ Innovationen für die grüne Stadt – GrünstattGrau“ wider, das sie heute gemeinsam mit DI Vera Enzi als Geschäftsführerin leitet.

Mag.phil Carmen Frank

Carmen Frank studierte Ur- und Frühgeschichte und ist diplomierte Lebens- und Sozialberaterin. Sie arbeitet als sozialpsychiatrische Betreuerin und ist im Projekt FairNaWi Leiterin des Arbeitskreises „Startbedingungen“. Darin werden Kontakte zu Proponenten der Wirtschaft aufgebaut und Grundlagen für den Aufbau regionaler Wirtschaftskreisläufe geschaffen. Weiters wird parallel dazu als Einstieg in diese Startphase der Aufbau eines bodenständig agierenden Foodcoop-Projekts im Biohandelsbereich betrieben. FairNaWi ist damit auch ein „work in progress“, im Zuge dessen diverse Handlungsmöglichkeiten ausprobiert und neu kreiert werden.

 

 

 

Mag. Georg Günsberg

Georg Günsberg machte sich 2007 mit einem Beratungsunternehmen selbstständig. Davor war er viele Jahre für unterschiedliche NGOs (GLOBAL 2000, ÖKOBÜRO) und die GRÜNEN tätig. Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Expertise im Bereich Energie und Klimaschutz und die Entwicklung von politischen Programmen und entsprechenden Strategien und Analysen. Er hat ein abgeschlossenes Studium der Politik- und Kommunikationswissenschaften. Zu seinen Publikationen zählen u.a. die Reihe „Faktencheck Energiewende“, der erste Bericht „Carbon Bubble & Divestment“ in Österreich und das Analyse-Dossier zum World Energy Outlook.

 

 

 

 

 

René Hartinger

René Hartinger, geboren 1984, beschäftigt sich seit Jahren mit den Themen Umwelt und nachhaltige Entwicklung. Seit 2016 liegt sein Arbeitsschwerpunkt auf den Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen – in diesen sieht er ein bedeutendes Potential, die Menschen zu verbinden, und den Wandel hin zu einer nachhaltigen Entwicklung voranzutreiben. 2017 und 2018 hat er als Projektleiter SDG Watch Austria mitaufgebaut, ab September 2018 ist er Generalsekretär des Ökosozialen Forum Wien.

 

 

 

 

Dr. Fritz Hinterberger

Nachhaltigkeitsbewegt seit meiner Schulzeit in Oberösterreich vor 40 Jahren. Arbeiten als Wissenschaftler und Machenschaftler zu allen Dimensionen der Nachhaltigkeit: Ökonomie, Ökologie und Gesellschaft. Gründete vor fast 20 Jahren das SERI Sustainable Europe Research Institute. Studierte Volkswirtschaftslehre bei Kurt Rothschild in Linz und promovierte über Monetäre Sozialpolitik in Gießen. Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft zum Thema Evolutorische Wirtschaftspolitik und Projekt- und Abteilungsleiter am Wuppertal Institut für Klima Umwelt Energie für Ökonomie und Ökologie, Stoffströme und Strukturwandel. Mitglied im Vorstand des Austrian Chapter des Club of Rome und Mitinitiator der österr. Lebensqualitätsforschung.

 

 

Em.O.Univ.Prof. Dr.phil. Helga Kromp-Kolb

Helga Kromp-Kolb ist eine österreichische Meteorologin und Klimaforscherin. Ihre Forschungsarbeiten umfassen umweltmeteorologische Themen, insbesondere die Schadstoffausbreitung, und den Klimawandel. Sie war eine Koordinatorin des Österreichischen Sachstandsbericht Klimawandel 2014 (AAR14). Als Leiterin des Zentrums für Globalen Wandel und Nachhaltigkeit an der BOKU (2010-2017) beschäftigte sie sich mit
Fragen der nachhaltigen Entwicklung, der Transformation der Gesellschaft, der Bildung für nachhaltige Entwicklung und dem notwendigen Paradigmenwechsel in der Wissenschaft. Neben universitärer Lehrtätigkeit hält sie zahlreiche öffentliche Vorträge. Sie wurde durch mehrere Preise geehrt, u.a. war sie Wissenschaftlerin des Jahres 2005 und erhielt das Große Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich.

 

 

 

 

Birgit Anna Mayerhofer

Birgit Anna Mayerhofer ist nach einigen Jahren in Westafrika auf Zwischenstopp in der AG Globale Verantwortung – Arbeitsgemeinschaft für Entwicklung und Humanitäre Hilfe – in Wien für das Projekt SDG Initiative 2018. Geschlechtergerechtigkeit, Peacebuilding und Wasser- und Sanitärversorgung im internationalen Kontext gehören zu ihren Leidenschaftsthemen.

 

 

 

 

Jutta Müller

Vor mehr als sechs Jahren ist Jutta Müller auf das Bedingungslose Grundeinkommen gestoßen und hat seither bei der „Attac-Grundeinkommensgruppe“ und dem „Runden Tisch Grundeinkommen“ in Wien mitgewirkt, um diese Idee bekannt zu machen. Beruflich ist sie als Trainerin in der Erwachsenenbildung tagtäglich mit Menschen konfrontiert, die aufgrund von Arbeitslosigkeit oder sonstigen Lebensumständen in die Armut abrutschen und nicht zuletzt auch deshalb tritt sie ein für ein Leben in Wohlstand und Würde für alle! Das Bedingungslose Grundeinkommen wird kommen, es ist eine moderne Antwort auf die Probleme unserer Zeit und es wird dazu beitragen, dass die Menschen in Freiheit Tätigkeiten wählen können, die ihren Fähigkeiten und Talenten entsprechen. Sie werden mehr Zeit für ihre Familien haben, für demokratische Mitbestimmung und für Ihre Gesundheit. Sie ist davon überzeugt, dass Menschen, die frei von Existenzängsten sind, bewusster konsumieren werden und eher zu gesunden, regionalen und biologischen Lebensmitteln greifen.

 

 

 

 

Franz Nahrada

Franz Nahrada ist Zukunftsforscher im Labor für globale Dörfer und beschäftigt sich mit dem Lebensraum der Zukunft. Er ist sehr naturverbunden, Herausgeber des Buches „Wohnen und arbeiten im globalen Village“ und Mitherausgeber des Buches „Netzwerke“. Außerdem leitet er das GIVE „ Globally Integreted Village Enviroment“.

 

 

 

 

 

DI Dr. Harald J. Orthaber

Harald J. Orthaber arbeitete als Nachrichtentechniker, bevor er 1983 das Studium der Landschaftsökologie abschloss, wobei er sich auf Satellitenbilddatenauswertung spezialisierte. Er ist Unternehmer und arbeitet im Fachbüro für Landschaftsökologie (FLi, Fachbereiche Fernerkundung/Umweltdatenerfassung, Naturangepasst Wirtschaften – www.fli.at). Ab 2005 beschäftigte Orthaber sich bei der Initiative Zivilgesellschaft mit sozial-ökologisch-wirtschaftlichen Fragestellungen. Er engagierte sich u.a. auch im Netzwerk Footprinting und hielt bereits zahlreiche Vorträge und Diskussionen zur Ressourcenwirtschaft, Grundversorgung und Ernährungssouveränität. Seit 2012 leistet er Grundlagenarbeiten mit Projekten zur regionalen Umsetzung (Entwicklung des Biomasse-Fußabdrucks, ökologische Produktkennzeichnung im Handel, Bonus-Malus-Systeme mit Kundenbindung). Im Projekt FairNaWi ist Orthaber Leiter des Arbeitskreises „Ökologische Preisregelung und Ressourcennutzung“. Darin wird die Zusammenschau der Grundbausteine in FairNaWi und deren schrittweise Umsetzung in Pilotprojekten angestrebt.

 

DI Isabella Ostovary

Isabella Ostovary hat an der Universität für Bodenkultur „Revitalisierung und Restaurationsökologie“ studiert und engagiert sich seit zwei Jahren ehrenamtlich bei der Entwicklungshilfe-Organisation „Books for Trees“, im Bereich der Projektentwicklung zur Restauration von Rusinga Island. Die Entwicklungen auf der Insel, sowie zahlreiche Interviews und Artikel zu Restaurationsökologie kann man auf ihrem Blog nachlesen. Hauptberuflich ist sie Landschaftsplanerin bei LACON, wo sie auf die Bereiche Boden, Vegetation und Klimawandelforschung mit Citizen Science Methoden spezialisiert ist.

 

 

 

DI Hans Sailer

Hans Sailer wurde 1944 in Klosterneuburg geboren, studierte Bauingenieurwesen an der Technischen Universität Wien und war von 1999 bis 2010 Chef der Wiener Wasserwerke. Seit 2011 ist er Präsident des Ökosozialen Forum Wien, wo er sich für Nachhaltige Entwicklung und Enkerlgerechtigkeit einsetzt.

 

 

 

 

 

DI Johannes Schmidl

Johannes Schmisl ist Herausgeber der Bücher „Energie und Utopie“ und „Die kalte Fusion“. Er arbeitet als Geschäftsfeldentwickler bei Save Energy Austria (Tochterunternehmen von Biomasse Verband Österreich), studierte Technische Physik und Umweltschutz und befasst sich seit 25 Jahren mit dem Thema Energie.

 

 

 

 

 

DI Emmerich Seidelberger

Beruflich beschäftigte sich Emmerich Seidelberger bisher mit dem Bau und Risiken von Atomkraftwerken und war Lehrer an Waldorfschulen. Derzeit ist er in Beziehungen von Mensch und Gemeinschaft mit sozialem, wirtschaftlichen und Umwelt-Schwerpunkt aktiv. Im Projekt FairNaWi ist Herr Seidelberger Leiter des Arbeitskreises „Öffentlichkeitsarbeit und Kooperation“. Dieser hat sich zur Aufgabe gemacht, allgemein verständliche Informationsmaterialien zu erarbeiten sowie Kooperationen mit interessierten/interessanten Partnern (Wirtschaftstreibenden, Bildungsinstitutionen, Einzelpersonen, neuen AK-Mitgliedern, etc.) anzubahnen.

 

 

 

David Steinwender, MAS

David Steinwender wurde 1990 in Wien geboren und machte 2009 mit Auszeichnung die AHS-Matura und den Lehrabschluss als Informationstechnologe. Danach studierte er an der Universität Graz „Umweltsystemwissenschaften mit Fachschwerpunkt Geographie“ und schloss das Studium 2018 mit ebenfalls mit Auszeichnung ab. In seiner Masterarbeit beschäftigte er sich mit Transition Towns in Österreich. Während seines Studiums arbeitete er als Studentischer Mitarbeiter an der KFU Graz (2012/2013) und für die ÖH Uni Graz (2013-2017). 2013 hat er die Plattform Grazer Gemeinschaftsgärten aufgebaut. Seit 2013 wirkt er außerdem jährlich am Elevate und Crossroads Festival mit und hält diverse Workshops und Vorträge zu verschiedenen Nachhaltigkeitsthemen. Darüber hinaus hat er 2017 und 2018 im H2020-Projekt Metamorphosis mitgearbeitet. Seit 2014 bis dato ist er auch am Aufbau des Vereins Transition Graz beteiligt. Aktuell orientiert sich Steinwender im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung und Resilienz im ländlichen Raum neu und baut eine österreichweite Plattform für Studierende zum Thema Nachhaltigkeit auf. Er hat bereits an zahlreichen Wettbewerben teilgenommen, so gewann er 2014 mit seiner Bachelorarbeit „Gemeinschaftsgärten als Commons – Institutionelle Charakterisierung und Sozialkapital beim Commoning als soziale Praxis.“ den Foodscapes Award (Steiermark) und 2016 den Grazer Umweltpreis für Betriebe. Erwähnt sei zu guter Letzt auch noch, dass er mit seiner Ausstellung „City of Workshops“ 2014 bei der „Vienna Design Week“ und 2016 bei der „Ars Electronica“ vertreten war.

 

Matthias Supersberger

Die Idee einer gerechten „Lebensexistenzabsicherung“ für alle Menschen verfolgt Matthias Supersberger seit seiner Jugend. Er hat mit diesem Thema auch einen Bundesredewettbewerb mit 16 Jahren gewonnen. Die Führung von Jugendorganisationen und die Gründung einer Diskussionsplattform mit Politikern für eine gerechte und soziale Gesellschaft gipfelten in der Gründung des „Hilfs-Vereins-Allround-Beratungsdienst“ mit über 3000 Mitgliedern. In vielen öffentlichen und politischen Funktionen hat er sich stets für ein gerechtes Miteinander aller Gesellschaftsschichten eingesetzt. Auch sein Berufsleben war von sozialer Gerechtigkeit, sowohl als Arbeiterkammerart wie als Betriebsrat, gekennzeichnet. In seiner Unternehmertätigkeit, durch die er in 12 Ländern die Menschen und die unterschiedlichsten Gesellschaftssysteme kennenlernen durfte, wurde er in seinem starken Bewusstsein geprägt, dass es für alle Menschen ein existenzsicherndes Grundeinkommen geben muss. Deshalb gründete er mit den Vorstandsmitgliedern des Vereins „BGE-Bedingungsloses-Grund-Einkommen“ den gleichnamigen Verein im Juni 2016. Da aber bisher keine Partei die notwendigen Gesetzesgrundlagen für die Einführung eines BGE behandelt, war es logisch und notwendig im Dezember 2017 die Partei „BGE – Bedingungsloses-Grund-Einkommen“ zu gründen. Die Finanzierung des BGE-Modells von netto € 2.500,– inklusive Gesundheitsversorgung für alle BürgerInnen von Geburt bis zum Tod erfolgt über gesellschaftspolitische Strukturveränderungen und belastet weder das Staatsbudget zusätzlich noch die BürgerInnen. Das BGE ist die notwendige „Jahrhundertrevolution“ für die Selbstbestimmung der Menschen und eine gerechte, lebenswerte Gesellschaft.

Mag. Natalie Plhak

Natalie Plhak hat Internationale Entwicklung in Wien und Salamanca studiert. Nach Stationen in Costa Rica und Deutschland, im österreichischen Außenministerium und bei der Österreichischen Gesellschaft für Familienplanung arbeitet sie seit 2012 als parlamentarische Mitarbeiterin zum Thema Entwicklungspolitik. Ehrenamtlich ist Natalie Plhak Obfrau von Südwind Wien. Südwind setzt sich für eine nachhaltige globale Entwicklung, Menschrechte und faire Arbeitsbedingungen weltweit ein.

 

 

 

 

Dr. Klaus Renoldner

Klaus Renolder ist Arzt, Nachhaltigkeitsforscher und Träger zahlreicher Preise und Auszeichnungen (Theodor Körner Preis, Preise des deutschen Rats für nachhaltige Entwicklung, Österreichischer Umweltpreis, Österreichischer Solarpreis, Young at Heart Award von ACUNS goldene Ehrennadel und Ehrenring der Marktgemeinde Pölla, Auszeichnung der UNESCO als „Dekadenprojekt“). Außerdem war er 2009 für den Klimaschutzpreis nominiert.

 

 

 

 

 Marcella Rowek 

Marcella Rowek ist eine in Graz lebende deutsch-ungarische Friedensforscherin und Facilitatorin von  Konflikttransformationsprozessen. Sie verfolgt in ihrer Arbeit einen prozessorientierten, systemischen und  erfahrungsbasierten Zugang zu Konflikten, der die primäre Ressource für einen konstruktiven Umgang mit  Konflikten im Wissens-und Erfahrungsschatz der Konfliktparteien selbst sieht. In den letzten Jahren beschäftigte      sie sich intensiv mit dem Paradigma der Deep Democracy, worüber sie auch ihr Buch „The Political Necessity of  Transpersonal Work. Deep Democracy´s Potential to Transform Polarized Conflicts“ geschrieben hat.                   Ihr Herzensanliegen ist eine sozial inklusive Gesellschaft, die Vielfalt wertschätzt und als Bereicherung erfährt und in der alle Menschen die Möglichkeiten haben ihr Potential zu entfalten. Dieses Anliegen kommt auch in ihrer Tätigkeit als Generalsekretärin des Vereins Initiativ zum Tragen, der sich für die Rechte und Interessen von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen einsetzt. Marcella Rowek hat einen MA in „Peace, Development, Security and International Conflict Transformation“ vom UNESCO Chair für Friedensstudien der Universität      Innsbruck und einen                                            BA in Erziehungs- und Politikwissenschaft der Universität Münster (Deutschland).

Dr. Peter Weish

Peter Weish ist Naturwissenschaftler, Autor und Umweltaktivist. Er hat das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst, den Konrad Lorenz Staatspreis für Umweltschutz und das Goldene Verdienstzeichen des Landes Wien erhalten.

 

 

 

 

 

 

 

 

DI Mag. Johann Zimmermann

Der studierte Kunststofftechniker und Betriebswirt arbeitete zunächst lange Zeit im Vertrieb von Hochleistungskunststoffen, bevor er sich den Naturkunststoffen zuwandte. Als ihn eines Tages seine Söhne fragten, was er persönlich denn eigentlich gegen die fortschreitende Umweltbelastung tue, wandte er sich der Vision von nachwachsendem, im Kreislauf führbaren, Kunststoff zu. Gemäß dem familiären Motto „ob meine Idee wirklich so gut ist, hängt davon ab, wer mit zuhört“ gründete er gemeinsam mit seiner Frau Ute Zimmermann im Jahr 2007 die Firma NaKu, um von nun an Kunststoffe zu entwickeln, die Mensch und Natur weniger Schaden zufügen.